Alex, Mutter

Als Alex erfuhr, dass ihr Sohn zum Überleben auf eine Nierenspende angewiesen ist, brauchte sie nicht zweimal zu überlegen: Sie würde ihm eine von ihren spenden. An seinem 16. Geburtstag war es so weit. Wir haben mit ihr gesprochen – über ihre Entscheidung, über den Heilungsprozess und darüber, was es für sie bedeutet, für unsere Kampagne vor der Kamera zu stehen.

Mein Sohn kam mit kleinen, deformierten Nieren zur Welt. Für mich war von Anfang an klar, dass ich ihm eines Tages eine von meinen spenden würde; das hatte ich immer im Hinterkopf. Und nach Jahren mit unzähligen Tests wurde uns schließlich der erste mögliche Termin genannt: sein 16. Geburtstag. Wir willigten sofort in die Operation ein.

Ich hatte große Angst. Aber ich habe nicht wirklich über die Operation nachgedacht, auch nicht darüber, wie mein Körper danach aussehen würde. Direkt nach dem Eingriff hat meine zweite Niere zwölf Stunden lang nicht gearbeitet – es ging mir ziemlich schlecht, mein ganzer Körper war aufgedunsen, komplett geschwollen. Ich fragte mich: „Wie soll ich nur jemals wieder so werden, wie ich war?“ Aber es ist absolut erstaunlich, wie der Körper sich mit der Zeit selbst heilt. Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder einen flachen Bauch haben werde, aber das macht nichts. Wenn ich jetzt auf die Narbe schaue, bin ich einfach nur stolz.

Mich zu pflegen ist mir sehr wichtig, weil ich ein Vorbild für meine Kinder sein will. Sie sollen lernen, dass man auch gut zu sich selbst sein muss. Ich habe mich immer gut um meine Haut gekümmert – sie konsequent zu reinigen und mit viel Feuchtigkeit zu versorgen, das habe ich von meiner Mutter gelernt. Und besonders intensiv kümmere ich mich jetzt um meine Narbe.

Ich war ziemlich aufgeregt, als ich hörte, dass ich für die Dove Body-Lotion-Kampagne ausgewählt worden war. Die Vorstellung, nur in Unterwäsche vor die Kamera zu treten … Überhaupt ist das hier so anders; die Tatsache, dass Dove nicht wusste, wie wir aussehen – die Idee ist wirklich großartig. Alle unsere Geschichten sind so unterschiedlich und ich finde es fantastisch, dass ich meine erzählen durfte.